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und sprich!

PoeSei  bringt Dichtung zur Sprache.

„Man soll die Worte sprechen, als wären die Himmel aufgegangen in ihnen, und als wäre es nicht so, dass du das Wort in deinen Mund nimmst, sondern als gingest du wahrhaft in das Wort ein. Denn wenn einer in das Wort wahrhaft eingegangen ist, so ist es, als schüfe er Himmel und Erden von Neuem.“  ein chassidischer Zaddik

Poesie kommt von griechisch poiein, was machen, schaffen, schöpferisch tätig sein, dichten bedeutet. Die Sprache bedient sich der Dichter als Werkzeug um ihr Weiterleben zu sichern, sagt Joseph Brodsky, als er 1987 den Literaturnobelpreis erhält.

Die Dichtung ist ebenfalls das Existenzmittel  des Sprechers.

Poesie lesen ist üblicher als sie zu sprechen. Diese Poetische Spracharbeit führt über das Gedicht direkt zur Sprache selber, und gleicht einer Entdeckungsreise. In vielen probierenden, tastenden und spielerischen Umkreisungen findet sich im dichten Gedicht sowie im Sprechenden  Neues, Unbekanntes und Verborgenes, eine Welt des Klanges, der Gesten, der Bilder, im Gedicht und in mir.

Eindrücklich berichtet Jacques Lusseyran von seinen Erfahrungen mit ganz spontan gesprochener Poesie im KZ Buchenwald. Hunderte gefangene Menschen verschiedenster Herkunft wurden von diesem Sprechen magisch angezogen. "Ich fragte: "Wer seid ihr?" Ich bekam sogleich Antwort, aber in einem schrecklichen Durcheinander: die einen sprachen Deutsch, die anderen russisch, wieder andere ungarisch. Einige repetierten die letzten Worte des letzten Verses einfach auf Französisch. Sie neigten sich zu mir herab, gestikulierten, umarmten sich, richteten sich wieder auf, schlugen sich mit den Armen auf die Brust, lispelten, murmelten, schrien, einer plötzlichen Leidenschaft ganz ausgeliefert." Und weiter: "Ich machte die Erfahrung, dass Poesie eine Handlung ist, eine Beschwörung, ein Friedenskuss, eine Medizin. Ich machte die Erfahrung, dass die Poesie eines der wenigen Dinge ist, die über Kälte und Hass siegen können.

Auch in der Sprecharbeit lässt sich beobachten wie das aufmerksame und ernsthafte Sprechen von Poesie beim Sprechenden eine Veränderung des Ausdrucks, der Gesichtszüge erzeugt. Etwas was man als würdevoll bezeichnen könnte, als Menschenwürde. Das berechtigt dazu Poetische Spracharbeit als Friedensarbeit zu betrachten. Der Sprechende befindet sich im Einklang mit sich selber.

PoeSei

Poetische Spracharbeit

 

Die Poetische Spracharbeit regt dazu an, im Hören und im Sprechen durch innere Aufmerksamkeit neue Räume für die Annäherung an das Wort und an sich selber zu öffnen und seine poetisiche Kraft und Farbigkeit zu erleben und Ausdruck zu verleihen. Dabei handelt es sich letztenendes immer um eine bewegende aber friedenstiftende Arbeit. Frieden mit sich, Frieden im Dialog. FRIEDENSCHÖRE. Sie finden, bemerkt oder unbemerkt als "Projekt zwischen den Menschen", das sich unentwegt zwischen Vielstimmigkeit, Einstimmigkeit und Unstimmigkeit bewegt, statt.

Die Arbeit findet in kleine und grössere Gruppen, einzeln und als Sprechchor statt.

Im RAUM 16 der ATELIERS FLORENZ findet eine fortlaufende Gruppenarbeit mit Poetischer Spracharbeit Montags von 18.00-19.30h statt.  

Weitere Angaben folgen demnächst.

Einzelarbeit  nach Absprache.

PoeSei POETISCHE SPRACHARBEIT OKTOBER 2017 

TRIO               I   Mo 16.+23.+30.10.          I  19-20.15 Uhr          CHF 100
UNIKAT         I   Di 24.10.                          I  19- 20.45 Uhr         CHF   45
UNO: Einzelstunde 50 Minuten nach Absprache

Kosten für Einzel- und Gruppenstunden können nach Absprache gekürzt oder erhöht werden.

PoeSei Aktivitäten

Hier werden Anlässe bekanntgegeben.

«Literatur im Foyer» im neuestheater.ch in Dornach

 

«alfabet/alphabet I» von Inger Christensen

am Mittwoch, 12. Dezember 2018 um 19.30 Uhr, im Foyer

 

Musikalische Lesung - Stimme und Saxophon: Moreno und Mejer.

Christiane Moreno, Sprecherin und Poesievermittlerin und Thomas K.J. Mejer, Saxophonist und Komponist arbeiten immer wieder an Werken der dänischen Dichterin Inger Christensen (1935-2009). Teile aus det/das haben sie mit Strafgefangenen inszeniert. Nun bringen sie einen Teil ihres Langgedichtes «alfabet/alphabet» zur Aufführung. Die vierzehn Abschnitte von «alfabet/alphabet» fangen jeweils mit einem der ersten vierzehn Buchstaben des Alphabets an. Die Dichterin strukturiert die Strophen anhand der Fibonacci-Reihe mit deren Hilfe der Schnitt immer goldener wird.

«Ich tue also so, als hätten die Sprache und die Welt ihre eigenen Verbindungen. Als hätten die Wörter, unabhängig von mir, direkte Berührung mit den Phänomenen, auf die sie verweisen. So daß es der Welt möglich wird, Sinn in sich selbst zu finden. Einen Sinn, der vorher schon da ist.»

- Tickets: www.neuestheater.ch oder 061 702 00 83

PoeSei Hintergrund

Christiane Moreno

in Holland geboren und aufgewachsen, künstlerische Sprechausbildung, arbeitet als freischaffende Lyriksprecherin, Projektleiterin und Poesievermittlerin in der Schweiz, Deutschland, Holland und Ecuador. Spricht und inszeniert literarische Texte, insbesondere Lyrik als Lesung oder Literaturtheater, auch in Zusammenarbeit mit anderen Künsten (Sprach-/Musikprojekte). Poetische Spracharbeit als Begleitung von Entwicklungsprozessen. Lebt in Basel..

Projektauswahl

Herr Betz und so. Mit Roland Stiefel, Texte und Drehorgel, Basel 2015; Luftschlösser Sprach-/Musikprojekt JVA Köln 2014; Jahreszeitliche Interventionen mit Pius Strassmann, Blockflöten 2013 / 2014; Durchwachte Nacht mit Lucie Koechlin, Gesang, Alte Ziegelei Oberwil, 2013;

PoeSei Atelier-Aktivitäten Archiv

UNESCO WELTTAG DER POESIE Lese-Sprechmarathon
RAKETE RAUM 204.  Montag 21. März 2016

ROSEN ÜBERALL ROSEN  -  Miniatur-Rosenfest
Marianne Wachberger malt und verkauft Rosenbilder
Christiane Moreno spricht Rosentexte
Sonntag 3. Juli 2016

GESCHRIEBEN GELESEN GESPROCHEN GEHÖRT
Werkstattgespräch bzw. Lyrik im Gespräch.
Ines Herbener und Christiane Moreno sprechen und besprechen
Gedichte von Ines Herbener.
Sonntag 21.August 2014

INTERNATIONAL LISTENING DAY des INTERNATIONAL LISTENING ASSOCIAN
Einige Dichter lesen aus  eigenen Texten und setzen sich mit dem Hören auseinander.
Donnerstag 15. September 2016

GESCHRIEBEN GELESEN GESPROCHEN GEHÖRT
Werkstattgespräch bzw. Lyrik im Gespräch.
Hans Wagenmann und Christiane Moreno
sprechen und besprechen Texte von Hans Wagenmann
Sonntag 13.11.'16

SCHRÄGE WEIHNACHT       "DUO BONSAI -  klein aber oho"
Schrille, schräge und skurille Märchen und Geschichten
frei erzählt von Erna Dudensing
begleitet auf der Schnuuregiige von Hans Willin
Für Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren
Sonntag 11. Dezember 2016, 17 Uhr

ROSEN IM SCHNEE
BILDER UND WORTE 
Marianne Wachberger, Malerei
Christiane Moreno, Sprache
Rudi Bind, Moderation
Franz Bannwart, Video
Sonntag, 26. Februar 2017 um 16.30 Uhr

UNESCO WELTPOESIETAG
Folgende Autoren und Sprecherinnen werden aus eigenen und ausgewählten Werken lesen:
Elena Krasotkina, Heinz Weber, Katharina Obrecht / Christiane Moreno, Roland Stiefel, Rudi Bind
21.3.2017 Beginn um 18 Uhr

JAHRESZEITLICHE INTERVENTION
Sommerstimmung
Christiane Moreno spricht Deutsche und Holländische Gedichte
Freitag den 30.6.2017 um 20 Uhr

LYRISCHE INTERVENTIONChristiane Moreno liest Herbstgedichte,
dazwischen
gemeinsamer Austausch.
Sonntag, 24. September, 11.00 - 13.00 Uhr,             Richtsatz  CHF 25

Im Rahmen der Ausstellung und Dialog zur Farbe in Experiment, Kunst, Wissenschaft, (19.8. – 8.10.), findet am Dienstag, 5. September, 20 Uhr,
in der Voltahalle Basel ein Vortrag und eine Lesung statt mit dem Titel EINE FRAU ERLEBT DIE FARBEN DER HALBJÄHRLICHEN POLARZEIT.
Rudi Bind hält ein Referat mit Bildern und Christiane Moreno liest aus dem Buch «Eine Frau erlebt die Polarnacht» von Christiane Ritter.
www.eisblau-zitronengelb-purpur.ch

Zu einer Atelier-Veranstaltung, von meiner Partnerin Raffaela Tanner organisiert, sind alle im weitesten
Sinne am Hören interessierte Menschen herzlich eingeladen. Sie findet am Donnerstag 21. September statt,
aufgrund des diesjährigen INTERNATIONAL DAY OF LISTENING der International Listening Association.  
Beginn 19 Uhr.

Oktober 2017  

Über alle Besuche am Tisch 17 an der Women’s Expo im Hotel Trois Rois,  
Samstag den 7. Oktober zwischen 11 und 17 Uhr, freue ich mich jetzt schon.

Der Eintritt ist gratis, das Hotel bittet um eine Anmeldung an der Reception.

 

lyrische Interventionen:
Christiane Moreno spricht Herbstgedichte
27.10., 20.00 h, Richtpreis Fr.20.00.

lyrische interventionen:
24. 11. '17, 20h

Musikalisch poetischer Abend  PFERDE PFERDE PFERDE
Sonntag 12. November 2017
Dorfkirche Kleinhüningen

Leuchtende Rose
Poetisch Politische Performance
7. und 8. Dezember 2017, 19 Uhr
Petershof, Basel

 

PoeSei Anschrift

Christiane Moreno
Grienstrasse 47
CH-4055 Basel
+41 (0) 61 321 19 23
+41 (0) 79 439 88 44
christiane.m.moreno@gmail.com
www.christianemoreno.com

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PoeSei Standort

PoeSei befindet sich in den Ateliers-Florenz, Florenzstrasse 1e, 4032 Basel (Dreispitz-Areal), was auf der folgenden Skizze das Gebäude C ist, der Eingang ist ganz links, hinter dem zweistöckigen Glaspavillon (P):

Plan Wege zum Raum

 

Fussweg: 1. Weg von der Tramstation Dreispitz (B), der Strasse nachlaufen bis rechts eine luxuriöse Autogarage ist (Stelle wo auf Plan Pfeil F eingezeichnet), dort in die Florenzstrasse und Areal einbiegen, und gleich links halten und zum Eingang (1e, oben an der Fassade steht dreimal ein Hinweis auf Computer). 2. Weg von der Tramstation Freilager (A): zum neuen FHNW-Turm (FHNW) laufen. Von dort einige Schritte Richtung Stadt und neben Velostandplatz (V) und Parkgaragenzufahrt zum Eingang Florenzstrasse 1e des fünfstöckigen Gebäudes (C, oben an der Fassade steht dreimal ein Hinweis auf Computer) hinter dem verglasten zweigeschossigen Glaspavillon (P) gehen.

Auto: 1. Näheres Parkhaus (aber abgelegen, nachts dunkel): Anfahrt bei Pfeil F in die Florenzstrasse und ins Areal einbiegen, Parkhaus in Pfeilrichtung nach 100-200m an Kreuzung mit Frankfurtstrasse. Ab hier Weg zum Raum quer übers Gelände auf den FHNW Campus zu. 2. Parkhaus am Dreispitz: am Leimgrubenweg neben Tankstelle. Ab hier Weg zum Raum wie unter Fussweg beschrieben.

Fotos zur Situation: (1) Blick auf Veloabstellgebäude und Zufahrt Parkierung (V), rechts dahinter der Glaspavillon (P) und links davon Gebäude C mit dem Eingang 1E, (2) Wie erstes Foto, aber direkter Blick und Veloabstellgebäude Richtung Eingang, (3) Ansicht des Eingans 1E.